Umwidmung der Landesstraße notwendig
Ortskerngestaltung Zu heftigen Diskussionen führte der in der Ortsbeiratssitzung am 19.Mai 2011 von der SPD gestellte Antrag, die mitten durch den Ortskern laufende Landesstraße (Neugasse und folgende) in eine städtische Straße umzuwidmen und dafür den Bereich der Konrad-Adenauer-Straße/Dresdner Straße als Landesstraße auszuweisen. Die CDU befürchtet dort ein Verkehrsaufkommen, das zu Staus führt und stimmte geschlossen gegen den Antrag, der dennoch mit den Stimmen der SPD, FDP und Grünen verabschiedet wurde. „Die Verlegung der Landesstraße ist nun einmal eine der Voraussetzungen, um die Ortskerngestaltung angehen zu können. Dies hat eine entsprechende Anfrage der FDP bereits im Vorfeld dieses nun vorgelegten Antrags geklärt“, sagt Peter Schwalm, FDP. Lesne Sie hierzu auch den Kommentar in der Rubrik ''Auf ein Wort''
Woher nun die ganzen Fahrzeuge kommen sollen, die nach Auffassung der CDU künftig die Konrad-Adenauer-Straße verstopfen, bleibt nach Meinung von Schwalm ungeklärt. „Wir können doch schon jetzt feststellen, dass sich nur ein kleiner Teil des Durchgangsverkehrs durch die Neugasse in Richtung Töngesstraße und weiter in Richtung Rheinhessenstraße bewegt. Zumindest in dieser Richtung fährt schon heute ein Großteil des Verkehrs über die Konrad-Adenauer-Straße und Dresdner Straße, zumal diese Fahrtstrecke auch durch die Navigationsgeräte empfohlen wird. Eine dramatische Verkehrszunahme auf dieser Strecke ist also gar nicht zu erwarten.“
Aus diesem Grund sieht Schwalm in der Ablehnung der Landesstraßenverlegung durch die CDU eher ein populistisches Verhalten. „Wenn es um eine Ortskerngestaltung geht, stellt sich die CDU regelmäßig als eine der treibenden Kräfte dar. Gleichzeitig aber möchte sie, dass sich bei der Führung der Landesstraße nichts ändert, obwohl sie, spätestens nach Beantwortung einer FDP Anfrage, weiß, dass die Landesstraße eine Neugestaltung unmöglich macht, bzw. gravierend einschränkt“.








