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FDP-Ebersheim - Informationen aus und zum Stadtteil Mainz-Ebersheim

14.10.2010

Schulsportanlage nicht durch Profilierungssucht gefährden

Mit Unverständnis reagierte der Ebersheimer Ortsvorsteher Helgi Schwedass darauf, dass er von der CDU-Stadratsfraktion für deren Fraktionsbesuch in Ebersheim, bei dem es auch um die Schulsportanlage ging, ausgeladen wurde. „Seit 35 Jahren kämpft Ebersheim um die Schulsportanlage. In dieser Zeit hat zweifelsohne auch die CDU-Ebersheim diesen Kampf mitgetragen, ist aber immer wieder an den finanziellen Möglichkeiten der Stadt gescheitert. Deshalb war es in den letzten Jahren auch eher ruhig um dieses Thema geworden. Nun, da ich die Schulsportanlage in mein Wahlprogramm aufgenommen habe, wird das Thema auch von den anderen Parteien, vor allem von der CDU, „wiederentdeckt“.
Wenn nun die Stadtratsfraktion der CDU erklärt, man wolle das Thema in den Haushaltsberatungen der Fraktion behandeln, im Sportausschuss vorbringen und auch eine Anfrage an das Schuldezernat richten, dann ist das alles sicherlich nicht verkehrt, aber auch nicht neu. Wäre ich zu diesem Gespräch nicht ausgeladen worden“, so Schwedass weiter, „hätte ich die CDU-Stadtratsfraktion darüber informieren können, dass das Thema der Verwaltung durchaus bekannt ist, und ich den zuständigen Dezernenten das letzte Mal erst im August dieses Jahres angeschrieben hatte.“

„Ich kann nur hoffen, dass man mit diesen Profilierungsversuchen nicht meine Gespräche, die ich in Abstimmung und gemeinsam mit dem Schulelternbeirat, mit einem Sponsor aus der Wirtschaft und mit der Stadt führe, torpediert“, fügt Schwedass mit Sorge hinzu. „So hilfreich es ist, wenn die Ebersheimer Parteien mit Blick auf ein Ziel an einem gemeinsamen Strang ziehen, so problematisch kann es auch sein, wenn eine einzelne Partei nun versucht sich über das Thema zu profilieren, weil man mitbekommen hat, dass ich der Realisierung der Schulsportanlage ein gutes Stück näher gekommen bin. Es ist nun einmal so, dass ich im derzeitigen Stadium der Gespräche öffentlich weder den Sponsor, noch die zur Verfügung gestellte Summe, noch die genaue Planung nennen kann. Dies darf aber nicht bedeuten, dass man nun von einer anderen Partei her versucht das Thema eben noch schnell zu besetzen, um am Erfolg der Gespräche zu partizipieren. Vielmehr wünschte ich mir, dass man mich meine Gespräche in aller Ruhe führen lässt und mich anschließend bei der Umsetzung unterstützt. Wilder Aktionismus ist im Augenblick eher kontraproduktiv. Dies alles hätte ich natürlich auch gerne der CDU-Stadtratsfraktion erzählt, wenn man mich nicht von der Veranstaltung ausgeladen hätte“, ergänzt Schwedass abschließend.
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