FDP über Unkenntnis der anderen Fraktionen verwundert
Zentrenkonzept lässt Ansiedlung von Decathlon hinter dem Bahnhof zu
Die FDP-Stadtratsfraktion zeigt sich wegen der unqualifizierten Kritik insbesondere der CDU am Verhalten des Wirtschaftsdezernenten bei der geplanten Ansiedlung des Sportartikelhändlers Decathlon verwundert. „Die Aufgabe des Wirtschaftsdezernenten ist es, die Wünsche von ansiedlungswilligen Unternehmen auf ihre Rechtmäßigkeit und Umsetzbarkeit am Standort Mainz zu prüfen. Wenn das Ergebnis dieser Prüfung positiv ist, setzt sich der Wirtschaftsdezernent selbstverständlich mit aller Kraft dafür ein, dass sich das Unternehmen auch tatsächlich in Mainz niederlassen kann. Genau das hat Christopher Sitte getan und dafür steht er an dieser Position. Glücklicherweise ist Mainz noch keine planwirtschaftliche Festung mit einer Stadtmauer drum herum von der jeder Neue, der in der Stadt investieren, neue Angebote und Arbeitsplätze schaffen möchte mit siedendem Öl empfangen und gleich wieder verjagt wird“, bezieht der Fraktionsvorsitzende der FDP-Stadtratfraktion, Walter Koppius, deutlich Stellung.
Das Zentrenkonzept sei vom Stadtrat, also auch von den Fraktionen der CDU und der SPD mit breiter Mehrheit beschlossen worden. Danach sei die Ansiedlung eines Sportartikelgeschäftes mit bis zu 2000 Quadratmeter zentrenrelevanten Sortiments am vorgesehenen Standort zulässig und als verträglich eingestuft. Der Wirtschaftsdezernent halte sich somit an die Vorgaben der Politik und handle nicht nach Gutdünken.
„Ich empfehle meinen Kolleginnen und Kollegen im Stadtrat daher, zuerst nachzuschauen was sie selbst im Stadtrat beschlossen haben, bevor sie versuchen mit unqualifizierten Äußerungen korrekt handelende Personen zu diskreditieren. Ich weiß von Herrn Sitte, wie sehr er sich für die Belange des örtlichen Einzelhandels, aber auch für eine zukunftsfähige Weiterentwicklung des Einkaufsstandorts Mainz einsetzt. Das dadurch Wettbewerb entsteht, dem sich alle Geschäftsleute stellen müssen, ist normal und spornt zu besseren Leistungen an“, macht Koppius deutlich.









