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22.10.2010

Erklärung des Ortsvorstehers zum Sanierungsbedarf der Kita „Die Feldmäuse“

Pressemeldung vom 20. Oktober 2010

Nachdem zur Zeit in den Tageszeitungen die geforderte Sanierung der Ebersheimer Kita „Die Feldmäuse“ hohe Wellen schlägt, stellt der Ortsvorsteher Helgi Schwedass klar, dass mehrere Aspekte hier Berücksichtigung finden müssen und richtet gleichzeitig einen Appell an die Ebersheimer Bürger. 

„Ich freue mich“, sagt Ortsvorsteher Helgi Schwedass, „dass alle Fraktionen des Ortsbeirates die notwendigen Sanierungsmaßnahmen in der Kita „Die Feldmäuse“ nicht nur erkannt haben,  sondern auch aktiv an der Lösung des Problem mitarbeiten wollen. Natürlich finde ich es ärgerlich und unverständlich, dass die noch Anfang des Jahres zur Sanierung der Kita zur Verfügung gestellten 400.000 € aus dem Konjunkturpaket II inzwischen an einer anderen Stelle in der Stadt investiert werden. In Anbetracht der finanziellen Situation der Stadt können wir deshalb kaum mehr davon ausgehen, dass eine Gesamtsanierung in absehbarer Zukunft geschehen wird. Um so mehr sind nun alle dazu aufgerufen kreative Lösungsansätze für das vorhandene Problem zu suchen.“ 

„Es ist einfach dringend erforderlich“, so Schwedass weiter, „dass eine Teilsanierung des Daches stattfindet, damit der Regen nicht länger in die Kita läuft und sich Nässe in der Bausubstanz festsetzen kann. Wer hier wartet, wird später vor dem Problem stehen die Kita abreißen und gänzlich neu bauen zu müssen. Auch bei den vorhandenen Fenstern haben wir ein Problem, dass umgehend angegangen werden muss. Die vorhandenen Holzrahmen sind derart marode, dass sie kaum den bevorstehenden Winter überdauern werden. Hinzu kommt, dass sie längst nicht mehr dicht sind. Wir lassen also Kinder in zugigen, direkt über dem Boden kaum zu heizenden, Räumen spielen. Von der Energieverschwendung, zu deren Vermeidung eigentlich ja die zur energetischen Sanierung vorgesehenen Mittel aus dem Konjunkturprogramm vorgesehen waren, ganz zu schweigen. Bei diesen beiden Problemen können und wollen wir die Stadt nicht aus ihrer Verantwortung entlassen“.

„Was die erforderliche Innenraumsanierung anbelangt“, so Schwedass weiter, „werden wir auf Grund der finanziellen Situation der Stadt Mainz wohl kaum mit Mittel rechnen können. Hier setze ich auf bürgerschaftliches Engagement der Ebersheimer. Es muss möglich sein, dass sich auch Ebersheimer, deren Kinder diese Kita nicht besuchen, finden, die bereit sind hier Hand anzulegen. Dabei möchte ich keineswegs die Eltern der Kita-Kinder außen vorlassen,  sehe aber die Notwendigkeit weitere Ebersheimer zur Unterstützung zu gewinnen. Ich bin zuversichtlich, dass die Ortsbeiratsmitglieder über alle Parteigrenzen hinweg hier mit einem guten Beispiel vorangehen werden. Jeder, der sich diesem Beispiel des Ortsbeirates anschließen will, ist herzlich eingeladen sich in der Ortsverwaltung zu melden.“

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